Mahagoniholz – Die dunkle Schönheit

Das Mahagoniholz ist seit Jahrzehnten nicht mehr aus der Branche der Luxusmöbel wegzudenken. Die rötlich-braune Färbung mit goldenem Glanz macht es edel und begehrt. Doch seine schöne Optik ist nicht alles, was dieses Holz ausmacht.

Herkunft

Das natürliche Verbreitungsgebiet des echten Mahagoni liegt in Mittelamerika und in den tropischen Teilen Südamerikas. Um die hohe Nachfrage zu decken, findet auf Plantagen in Südostasien ein gezielter Anbau des amerikanischen Mahagonis statt.

Vorteile

  • Mahagoniholz hat eine hohe Widerstandsfähigkeit sowohl gegenüber Schädlingen als auch gegenüber Witterungsbedingungen. Es halt gleichermaßen Sonne und Niederschläge aus.
  • Es besitzt eine geringe Schwindung. Das Holz verzieht sich nur minimal und gleichmäßig.
  • Im Vergleich zu anderen stabilen und robusten Tropenhölzern, ist es jedoch wesentlich leichter und zudem gut zu bearbeiten.
  • Dazu überzeugt das Tropenholz durch seine besondere Optik. Die feine, regelmäßige Maserung auf dem dunklem Holz bewirkt bei Lichteinfall einen seidigen Glanz.

Nachteil

Eine ungebremste Nachfrage nach amerikanischen Mahagoniholz, die bereits im 15. Jahrhundert begonnen hat, bedroht den Baumbestand stark. Die Übernutzung der natürlichen Vorkommen hat dazu geführt, dass die Gattung auf die Rote Liste der bedrohten Arten gesetzt wurde.

Verwendung

Ein beliebtes Material ist Mahagoniholz bei der Herstellung von Luxusobjekten wie hochwertigen Instrumenten und Bootskörpern für Yachten und Schiffe. Auch im Möbelbau spielt Mahagoniholz eine zentrale Rolle. Möbel wie Schreibtische, Sideboards, Beistelltische und Schränke werden aus Mahagoni gefertigt. Es wird außerdem zu Rahmenkonstruktionen, Türen und Toren verarbeitet.

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