Gummiholz – Der ideale Naturstoff

Gummiholz, auch Rubberwood genannt, ist ein sehr hartes und pflegeleichtes Holz. Das Holz des Kautschukbaumes – auch als Gummibaum bekannt – wird immer beliebter für hochwertige Inneneinrichtungen. Rubberwood überzeugt als wunderschönes Hartholz, als widerstandsfähiges Naturprodukt und Highlight mit besonderer Note.

Herkunft

Ursprünglich stammt der Kautschukbaum aus Südamerika, heute wird er jedoch größtenteils in Asien auf Plantagen angebaut. Mehr als 90 Prozent des Naturkautschuks werden in Südostasien produziert. Da die Nachfrage rasant wächst, ist der Kautschukanbau im ganzen kontinentalen Südostasien seit dem Jahr 2000 um mehr als 50 Prozent angestiegen.

Eigenschaften

Gummibaumholz ist sehr hell, hart und lebensmittelecht. Mit seiner gelbbräunlichen unauffälligen Maserung ist es ein gefälliger Werkstoff. Die Bearbeitbarkeit ist in der Regel recht gut, allerdings können Werkzeuge beim Bearbeiten immer wieder verharzen.

Vorteile

  • sehr hart, vergleichbar mit Eichenholz
  • kann Feuchtigkeitsschwankungen gut kompensieren
  • lässt sich gut bearbeiten
  • robust

Nachteile

  • beim bearbeiten können Werkzeuge verharzen
  • anfällig für Pilze und Insekten
  • nicht witterungsfest

Verwendung

Die wichtigste Verwendung findet Gummiholz beim Möbelbau, für Spielsachen, Instrumenten und Leimholzplatten. Es kann aber auch als Parkett genutzt werden, da es optisch sehr ansprechend ist. Gelegentlich wird es auch zur Herstellung von Türen verwendet.

Nachhaltigkeit

Das Gummiholz ist ein natürliches Abfallprodukt von Bäumen die zu alt sind und in der Plantage durch neue ersetzt werden, dennoch ist die Herkunft des Holzes von Monokulturplantagen ökologisch bedenklich. Deshalb sollte man bei dem Kauf von Holz auf das FSC-Siegel achten. Trotzdem gibt es immer noch das Problem der langen Transportwege bis nach Europa.

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